Reformierte Kirchgemeinde Langenthal
Jubiläum: 150. «Hora Cultura» mit Verena Kunz-Grädel
Im August 2011 startete die von Verena Kunz-Grädel ins Leben gerufene und seither von ihr mit Herzblut organisierte Veranstaltungsreihe «Hora Cultura». Dies mit dem Ziel, eine Brücke zwischen Kirche und Kultur zu schlagen. Am Mittwoch, 24. Juni 2026, 19 Uhr, lädt «Hora Cultura» ins Zwinglihaus Langenthal zum Jubiläumskonzert mit dem Trio «Take Three» ein.
Seit 15 Jahren bietet «Hora Cultura»-Gründerin Verena Kunz-Grädel Kulturschaffenden Gelegenheit, Einblicke in vielfältige Wirkungsbereiche zu geben. Als Trägerschaft fungiert die reformierte Kirchgemeinde Langenthal, in deren Räumen im Rahmen von «Hora Cultura» jährlich zehn Anlässe stattfinden, welche die positive Lebenskultur in der Gemeinde fördern sollen. Beim Gestalten der Programme kommen der Sopranistin und ehemaligen Kirchgemeinderätin Netzwerk und Ideenreichtum zugute. So startete «Hora Cultura» ins Jahr 2026 mit Tagebüchern von Bloggerin Désirée Fessler («Fräulein Lama»). Passend zum Wonnemonat Mai standen «Lieder der Sehnsucht» auf dem Programm. Den tristen November wird der Frauenchor Langenthal unter der Leitung von Philippe Ellenberger mit dem Konzert «Licht im November» erhellen.
«Das Angebot richtet sich an Kulturschaffende, Musikliebhaber sowie Kulturinteressierte aus allerlei Sparten und reicht von literarischen Beiträgen bis hin zu musikalischen Duos und Kleinformationen.» Die Auftritte finden im Zwinglihaus, im Forum Geissberg oder in der Kirche Geissberg statt. Dies bei jeweils freiem Eintritt (Kollekte).
Verena Kunz-Grädel hat sich zum Jubiläum «150. Hora Cultura» am 24. Juni etwas Besonderes ausgedacht – einen musikalischen Leckerbissen mit den international auftretenden Musikern von «Take Three»: Daniel Woodtli (Trompete, Flügelhorn sowie Mitglied von «Patent Ochsner»), Sally Jo Rüedi (Orgel, Klavier, Tin Whistle) und Tobias Rüedi (Marimba, Schlagzeug). «Das grandiose Trio musiziert hinreissend, nachdenklich, groovig und gewagt. Das Publikum taucht in vielfältige Klangwelten ein, wird von schwebenden Klängen ihrer stimmungsvollen Kompositionen berührt und von Musik aus Jazz, Klassik, Weltmusik sowie Pop ergriffen», so «Hora Cultura»-Gründerin und -Jubilarin Verena Kunz-Grädel. Auf dem Programm stehen Werke von Paul Desmond (US-Jazzlegende 1924-1977), Astor Piazzolla (argentinischer Komponist 1921-1992), Johann Sebastian Bach (deutscher Komponist, 1685-1750), «Patent Ochsner» (die Band ist seit 1990 aktiv), Daniel Woodtli (1974 in Bern geborener Schweizer Jazzmusiker) und anderen. Verena Kunz-Grädel strahlend: «Nur mit Herzblut und innerem Feuer ist es möglich, diese Reihe freudvoll zu führen. Als Lehrerein und Kulturschaffende bin ich in die Rolle der Kulturvermittlerin hineingewachsen. Die Dankbarkeit der Künstler, die sich auf den Anlass konzentrieren können und den Ballast der Organisation an mich abtreten, ist wunderbar und motivierend. Die treuen Besucher schätzen das facettenreiche Programm. Es bietet Gelegenheit, Ungewohntes zu entdecken und junge Künstler auf ihrem Weg zu begleiten. Freude und Lust an dieser Veranstaltungsreihe – ich plane diese jeweils zwei Jahre im Voraus – sind grenzenlos.»
Artikel von Hans Mathys, publiziert im Anzeiger Oberaargau vom 11. Juni 2026
Unsere Zeitung «PROFIL»
Alle zwei Monate finden Sie hier alle Informationen zu unserer Kirchgemeinde und darüber hinaus.
Nummer 3/2026: 1. Mai bis 5. Juli 2026
Konzertreihe 2026
Liebe Konzertfreunde und Interessierte
Mit großer Freude darf ich Sie auf unsere Konzertreihe «Orgel-Matinée am Samstag» aufmerksam machen.
In der Kirche Geissberg finden dieses Jahr an 5 Samstagen jeweils um 11 Uhr Orgelkonzerte statt. Sie erwartet rund 45 Minuten Musik mit einigen Spitzen-Organisten unserer Region.
Im Anhang finden Sie den gesamten Flyer mit allen Konzerttermine und Kunstlernamen.
Mit freundlichen Grüßen,
Pietro Dipilato
Organist & Kirchenmusiker
Konzertprogramm 2026
Rechte von Kindern müssen Vorrang haben
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH erinnert in einem Positionspapier vom März 2026 an den besonderen Schutzbedarf von unbegleiteten Minderjährigen im Asylbereich, denn – sie sind bis zu ihrem 18. Altersjahr Kinder, unabhängig von ihrem rechtlichen Status.
Die Bundesverfassung und die UNO-Kinderrechtskonvention garantieren allen Kindern spezifische Rechte, die unveräusserlich sind. Sie dürfen weder eingeschränkt noch beschnitten werden.
Für die SFH müssen darum das Wohl des Kindes und dessen spezifische Rechte unter allen Umständen Vorrang haben.
Kinder müssen im Asylverfahren gehört und ernst genommen werden und deren Asylgründe sind im Licht der besonderen Vulnerabilität des Kindes zu interpretieren. Das Verfahren ist an die Bedürfnisse der Kinder anzupassen.
Kinder haben in allen Stadien des Aufenthaltes Anrecht auf eine sichere und kindgerechte Umgebung. Dazu gehört insbesondere die getrennte Unterbringung von Erwachsenen und der Zugang zu Vertrauenspersonen.
Der Kontakt zu Eltern und engen Bezugspersonen bietet Kindern die notwendige Stabilität und Unterstützung für einen erfolgreichen Weg der Integration in der Schweiz. Die Suche nach Familienangehörigen soll aufgenommen werden, sofern es dem Kindeswohl dient.
Für die Unterbringung und Betreuung von Kindern braucht es verbindliche Mindeststandards und Qualitätskriterien. Die Unterbringung ausserhalb grosser Kollektivunterkünfte nimmt auf die besondere Situation der unbegleiteten Minderjährigen Rücksicht.
Das Recht auf Bildung sowie die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht allen Kindern, ihre Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit im Übergang zum Erwachsenenleben zu stärken.
Bestmöglicher Schutz für Kinder gelingt bei klar geregelten und gegenüber heute verbesserten Schnittstellen in der Zusammenarbeit aller staatlichen und zivilrechtlichen Instanzen.
Quelle: www.fluechtlingshilfe.ch